Die Zukunft hat schon begonnen. Doch für die Digitalisierung und Industrie 4.0 bedarf es der Gestaltung der Rahmenbedingungen, damit wir alle davon profitieren können. Der Club of Rome als Zusammenschluss von Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft hat sich zum Ziel gesetzt, sich für eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft der Menschheit einzusetzen.

Daher gilt dieses Projekt den Rahmenbedingungen, damit Digitalisierung unter sozialer Gerechtigkeit erlebt wird, damit soziale Sicherheit, Umwelt- und Datenschutz, Teilnahme an der Gesellschaft nicht nur möglich bleiben, sondern auch ausgebaut werden können. Das Gegenteil wird von vielen Experten befürchtet.

Es gibt zahlreiche Publikationen und Veranstaltungen zu diesem Thema , als Besonderheit soll dieses Projekt ein breites Spektrum über gesellschaftliche Implikationen zeigen. In einem kooperativen Prozess der Vernetzung von Expertinnen und Experten mit der Generation unserer heutigen Studierenden werden neue Aspekte sichtbar und Handlungsanleitungen für die Gestaltung der Rahmenbedingungen möglich.

10 bis 20 Essays unterschiedlicher Fachrichtungen werden auf dieser Website publiziert. Das Projekt wird in einem UNIDO Workshop im Juni Studierenden aus aller Welt vorgestellt und ein Blog zu diesen Essays wird eröffnet. Bis zum Spätherbst haben die Studierenden die Möglichkeit, die nach und nach über die Website publizierten Essays zu kommentieren und mit ihren Ideen zu bereichern. Die Expertinnen und Experten können in einem Schlussstatement die digitale Diskussion zusammenfassen. In einer gemeinsamen Veranstaltung im ersten Quartal 2018 werden die Ergebnisse diskutiert. Ein Bericht an den Club of Rome – Austrian Chapter wird im Anschluss durch das Projektteam erarbeitet.


 

Projektpartner


Der Club of Rome ist eine internationale Vereinigung von Persönlichkeiten, die die gemeinsame Sorge um die Zukunft der Menschheit verbindet. Schlagzeilen machte er erstmals in den 70er Jahren mit dem Bericht „Die Grenzen des Wachtums“. Zu den etwa 100 Vollmitgliedern gehören Wissenschaftler ebenso wie Vertreter aus Wirtschaft und Politik. Der Club of Rome hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis für die Komplexität der Probleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, zu fördern und nach Lösungsansätzen zu suchen. Formal ist der Club of Rome ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Winterthur in der Schweiz. Co-Präsidenten sind Ernst Ulrich von Weizsäcker und Anders Wijkman.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite www.clubofrome.org
Kontakt: info@clubofrome.org


SERI-Logo
SERI (Sustainable Europe Research Institute) unterstützt forschend und beratend BürgerInnen, NGOs, Unternehmen, Regionen und Regierungen dabei, mit weniger Ressourcen gut zu leben und erfolgreich zu wirtschaften. Angesichts der multiplen Krisen (Finanzmarkt und Wirtschaft, Umwelt, Demokratie und Politik, Armut und globale Konflikte) ist diese Wende wichtiger denn je.Wir sind davon überzeugt: Ein gutes Leben ist noch immer dauerhaft möglich – für jede und jeden und damit für uns alle! Das gilt auch im Zusammenhang mit der rasch voran schreitenden Digitalisierung, wenn (und nur wenn!) es gelingt, diese Gestaltungsaufgabe im Sinne einer “schönen digitalen Welt” mutig zu bewältigen.

SERI arbeitet seit 18 Jahren an Szenarien für eine nachhaltige Zukunft in Wirtschaft, Arbeitswelt, Leben und Umwelt. Dieses Projekt ist ein wichtiger neuer Schritt auf diesem Weg.
Mehr unter www.seri.at/wirtschaft


OEKB-Logo
Die Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB) ist Österreichs zentraler Finanz- und Informationsdienstleister für Exportwirtschaft und Kapitalmarkt. Ihre speziellen Services stärken den Standort Österreich und unterstützen die Wirtschaft im globalen Wettbewerb. Die vielfältigen Dienstleistungen stehen Unternehmen und Finanzinstitutionen sowie Einrichtungen der Republik Österreich zur Verfügung.

Aus der Digitalisierung werden sich voraussichtlich in der Außenwirtschaft als auch am Kapitalmarkt große Veränderungen ergeben, und daher ist eine Beschäftigung mit diesem Thema wichtig für den Erhalt der Standortqualität Österreichs und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Exportunternehmen. Dieses Projekt soll aus Sicht der OeKB die Beschäftigung mit dem Thema fördern und Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen. Die OeKB handelt sektorübergreifend, zentral, neutral und in Übereinstimmung mit ihrer Nachhaltigkeitspolitik. Das 1946 gegründete Spezialinstitut steht im Eigentum von Kommerzbanken mit Sitz in Österreich.
Mehr unter oekb.at


 

Kontakt

Eveline Balogh

ist Jahrgang 1963, Studium der Informatik an der TU-Wien, Dissertation im Bereich Kybernetik am Institut für Theoretische Physik. Seit 1990 in der OeKB tätig in unterschiedlichen Funktionen. Aufbau und Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements gemeinsam mit ihrem Team seit 2001. Das Thema Digitalisierung verbindet das tiefe technische Interesse mit dem Anliegen nach einer zukunftsfähigen Gesellschaft.
eveline.balogh@oekb.at

 

Nastassja Cernko

ist Jahrgang 1983, Studium der Internationalen Entwicklung und Beziehungen an der Universität Wien, Sciences Po Bordeaux, Universidad de Chile und der Diplomatischen Akademie Wien. Seit 2010 ist sie in verschiedenen Positionen für den Bereich Nachhaltigkeitsmanagement und Managementsysteme tätig. Gemeinsam mit Eveline Balogh und Christine Steinwider ist sie seit September 2017 für die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements in der OeKB verantwortlich. Digitalisierung stellt eine wichtigste Zukunftsherausforderung dar und ist somit ein weiterer wesentlicher Aspekt des Nachhaltigkeitsmanagement für die Gesellschaft insgesamt.
nastassja.cernko@oekb.at

 

Friedrich Hinterberger

ist Jahrgang 1959, Studium der Volkswirtschaftslehre an der Johannes-Kepler-Universität Linz, Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 1993-2000 Mitarbeit am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Leiter der Arbeitsgruppe Ökologische Ökonomie und Ökologische Wirtschaftspolitik. Seit 1999 Gründungspräsident des SERI. Vorstandsmitglied im Austrian Chapter des Club of Rome. Arbeitsschwerpunkte: Ecological Economics, Scenarios for sustainable economies and societies, Lebensqualitätsforschung. Seit seiner Diplomarbeit 1984 über die damals so genannte “Mikroelektronik-Revolution” im Zusammenhang mit Arbeit, Umwelt und Wachstum lässt ihn das Thema Digitalisierung nicht mehr los.
fritz.hinterberger@seri.at

 

Johann Jachs

war bis 2012 Mitarbeiter der Oesterreichischen Nationalbank. Er arbeitete dort 30 Jahre in unterschiedlichen Bereichen und war zuletzt als Umweltbeauftragter und Organisator tätig. Seit 2013 ist er Generalsekretär des Austrian Chapter des Club of Rome.
johann.jachs@clubofrome.at

 

Wolfgang Schwarzbauer

ist Jahrgang 1977, Studium der Volkswirtschaft und der Geschichte an der Universität Wien sowie in England und den USA, und seit jeher vom wirtschaftlichen Strukturwandel – nicht zuletzt auch in einem historischen Kontext – fasziniert. Im Rahmen seiner Tätigkeit am Institut für Höhere Studien (IHS) beschäftigte er sich grundlegend mit regionalen und wirtschaftsstrukturellen Fragestellungen. Seit 2005 ist er Lehrbeauftragter an österreichischen Universitäten und Fachhochschulen.

Von 2013 – 2017 war er im Research der Oesterreichischen Kontrollbank AG tätig und beschäftigte sich intensiv mit österreichischen Exportunternehmen und deren globale Perspektive. Seit Oktober 2017 ist er Leiter des Forschungsbereichs Wirtschaftspolitik und Infrastrukturpolitik beim Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria. Er sieht Digitalisierung als Chance, die genutzt werden muss, um Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstum für die Zukunft sicherzustellen.
wolfgang.schwarzbauer@ecoaustria.ac.at

 

Foto Christine SteinwiderChristine Steinwider

Jahrgang 1966  – seit 1991 in der OeKB in unterschiedlichen Bereichen tätig. Seit 2009 arbeitet sie unter der Leitung von Eveline Balogh im Bereich CSR / Nachhaltigkeitsmanagement.
christine.steinwider@oekb.at