Finanzwirtschaft 4.0

Ein Essay zu den Umbrüchen im Finanzsystem durch Digitalisierung und „Green Finance“ von Peter Mooslechner Vor 10 Jahren hat die Finanz- und Wirtschaftskrise 2007ff. von den (amerikanischen) Finanzmärkten ihren Ausgangspunkt genommen. Ihr Verlauf und die wirtschaftspolitischen Reaktionen darauf – von Strukturveränderungen der Liquiditätsversorgung bis zur Regulierung – haben weltweit zu markanten Veränderungen von Finanzmärkten und […]

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Lebensader Infrastruktur

Von Brigitte Ederer Der digitale Wandel erfordert eine aktive Infrastrukturpolitik, um Wirtschaft und Gesellschaft daran gleichberechtigt teilhaben zu lassen. Wir nutzen sie täglich, setzen sie als gegeben voraus, und obwohl sie unseren Alltag in vielerlei Hinsicht prägt, bemerken wir sie eigentlich nur, wenn einmal etwas nicht funktioniert – sei es eine gesperrte Straße, ein Stromausfall […]

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Digitalisierung des Gesundheitswesens ist größer als e-Health

In vielen EU Ländern hat die digitale Transformation des Gesundheitssektors zum Hauptziel, sicheren Zugang zu elektronischen Gesundheitsakten zu ermöglichen und die Interaktion zwischen Patient_innen und Gesundheitsdienstleistern zu verbessern.
Digitale Technologien können kosteneffiziente Instrumente bieten, um den Übergang vom krankenhausbasierten Gesundheitsmodell zum patientenorientierten und integrierten Modell zu unterstützen. Sie haben Potential, den Zugang zu Pflege zu verbessern und sind geeignet zur Nachhaltigkeit und Widerstandsfähigkeit von Gesundheitssystemen beizutragen.

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Digital Craft

von Sieglinde Eugenie Kathrein Handwerk ist im Moment das Lieblingsthema in Lifestyle-Medien, den Marketingabteilungen, in der Werbung, im urbanen hippen Umfeld, und auch der Industrie. Um was geht es aber wirklich? Digitale, technologische Entwicklungen beeinflussen das Handwerk und haben in den letzten Jahren auf unterschiedlichen Ebenen ihren Platz gesucht und in einigen Bereichen bereits gefunden. […]

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Verteilungsgerechtigkeit und digitale Zukunft

„Mindestens 40 Prozent aller Jobs werden wegfallen“ – so verkürzt werden häufig die Auswirkungen der Digitalisierung zusammengefasst, in missverständlicher Zitierung einer weit verbreiteten, methodisch eher zweifelhaften Studie der beiden Ökonomen Osborne und Frey. Technologie hat immer dazu geführt, dass Tätigkeiten durch Maschinen ersetzt werden (Schmiede durch Dampfhämmer, Kutscher durch Lokomotivführer, Laternenanzünder durch Glühbirnen). Wir brauchen nur bei klassischen Bürojobs 25 Jahre zurückdenken und wissen, dass mindestens die Hälfte der Tätigkeiten, die wir damals machten, weggefallen sind (Diktate, Hektografieren, händische Listen und Manuskripte, Karteikästen befüllen und verwalten, …). Ist deswegen insgesamt die Arbeit weniger geworden?

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Blockchain und die Zukunft der Finanzdienstleistungen

Der weltweite Hype um virtuelle Währungen wie Bitcoin und die dahinterstehende Technologie Blockchain ist groß.
Die Ursprünge liegen in der Erfindung von Bitcoin, zu einem Zeitpunkt, als das Vertrauen in das Finanzsystem an einem Tiefpunkt war. Das Neue an Blockchain ist, dass Transaktionen von Vermögenswerten möglich sind, bei der jeder die Richtigkeit der Transaktion selbst überprüfen kann, ohne auf die Legitimation einer zwischengeschaltenen Institution angewiesen zu sein. Es ist ein öffentliches, dezentral geführtes Kontobuch ̶ ein Distributed Ledger. Blockchain ist der Distributed Ledger, welcher Bitcoin zugrunde liegt.

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Digitalisierung und Arbeitsmarkt

Die Folgen von Automatisierung und digitalen Wandel für die Arbeitswelt unterliegen aktuell einer breiten öffentlichen, vielfach kontrovers geführten Diskussion. Große mediale Beachtung finden zuvorderst jene Artikel und Szenarien, die eine disruptive Wirkung der Digitalisierung auf die Arbeitsmärkte in Aussicht stellen wie die Studie „The future of employment: how susceptible are jobs to computerisation?“ von Carl Benedikt Frey und Michael A. Osborne aus dem Jahr 2013. Die beiden Autoren errechneten für die USA, dass 47% der Beschäftigten in Berufen tätig sind, die in einer nahen Zukunft potenziell automatisierbar wären. Jeremy Bowles übertrug ihren Forschungsansatz ein Jahr später, 2014, auf Europa. Er schätzte unter ähnlichen Annahmen, dass in Österreich gut die Hälfte aller Arbeitsplätze von Automatisierung betroffen sein könnte.

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A NEW WORLD DUE TO DIGITALISATION?

The last century offered many visions to mankind, especially in Europe. One of them was Communism, which promised the transition from a life of necessity to a life of freedom and ample supply of everything wanted. After the breakdown of the Communist World some saw the arrival of a world of permanent Liberal Capitalism. For Francis Fukuyama the End of History has arrived – even if he himself had some doubts about the benefits and the sustainability of such a world.

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Smartphones und Tablets rein in die Schule!

Die größten Herausforderungen, mit denen unsere Gesellschaft in Europa derzeit konfrontiert ist, sind – neben der Integration jüngst Zugezogener – eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und ein signifikanter „Digital Gap“ (Kompetenzlücke). Wir wissen zwar nicht, welche Jobs es in einer zunehmend vernetzten, digitalen Welt geben wird, wir wissen aber bereits, dass digitale Fertigkeiten erfolgskritisch sein werden. Es liegt also in unserer Verantwortung, junge Menschen heute schon mit diesen Fertigkeiten auszustatten.

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